Was ist die ÖH?

Hier findest Du Infos zur Struktur der ÖH, Allgemeines zur ÖH und Infos zu Kollegialorganen, Kommissionen und Gremien.

Die Satzung der ÖH findest Du hier zum Download oder Du folgst diesem Link.


Die Struktur der ÖH

Was ist die Hochschüler_innenschaft der Akademie der bildenden Künste?

Die Hochschüler_innenschaft ist die gesetzlich verankerte Vertretung der Studierenden an der Akademie der bildenden Künste. Die Personen im Vorsitzteam, der Universitätsvertretung, in den Studienrichtungsvertretungen und den Referate vertreten studentische Interessen in Akademie-internen Gremien, Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie nach Außen gegenüber Ministerien, Politik und Gesellschaft.

Die Hochschüler_innenschaft der Akademie hat sich die Verbesserung der rechtlichen Situation der Studierenden in studienspezifischen, sozialen sowie anderen Belangen zum Ziel gesetzt.

Ein weiterer Fokus bei allen Tätigkeiten der ÖH ist, dass die besondere Situation von sozioökonomisch benachteiligten Studierenden sowie von Studierenden aus Drittstaaten, die finanziell benachteiligt sind, in der Akademie der bildenden Künste Wien Berücksichtigung findet.


Wie setzt sich die Hochschüler_innenschaft zusammen?

Universitätsvertretung (UV): Bei den ÖH-Wahlen wird für die Universitätsvertretung eine Liste gewählt. Die Liste besteht aus 9 Mitgliedern, wovon 3 Personen als Vorsitzende gewählt werden, und bis zu 9 Ersatzmitgliedern,

Studienrichtungsvertretungen (StV): Für dieses Gremium werden Personen gewählt. Die Größe der Studienrichtungsvertretung ist abhängig von der Zahl der Studierenden.

Diese beiden Gremien werden alle 2 Jahre gewählt.

Referate (Satzung § 19 Einrichtung von Referaten): Die Referate werden ausgeschrieben und anschließend in der UV besetzt. Die ÖH der AkBild besteht aus folgenden Referaten:

  • Referat für wirtschaftliche Angelegenheiten
  • Referat für Sozialpolitik
  • Referat für Bildungspolitik
  • Referat für Öffentlichkeitsarbeit
  • Referat für politische antirassistische Praxis
  • Infrastrukturreferat
  • Queer_feministisches Referat
  • Referat für Kunst und (Gegen)Kultur.
  • Referat für Ernährung – studentisch, selbstorganisiert, emanzipatorisch, nachhaltig

Darüber hinaus arbeiten noch viele weitere Personen als studentische Mitglieder in Senat, Curriculakommissionen (Cukos) oder anderen Universitätsgremien oder sind im Umfeld der ÖH in verschiedenen Arbeitsgruppen tätig.

Du kannst jederzeit, auch wenn gerade keine Wahlen sind, in der ÖH aktiv mitarbeiten, zu Treffen kommen oder Dich für Gremien nominieren lassen.


Welche Treffen gibt es und wann finden sie statt?

UV-Sitzung: findet in aller Regel mindestens einmal monatlich statt. Datum und Uhrzeit finden sich auf der Startseite im Kalender und werden zudem per Mail an alle Mitglieder ausgeschickt. UV-Sitzungen sind immer für alle* offen.

Jour Fix: Jeden Montag findet um 10.30 bis 12.00 ein Jour Fix im ÖH-Büro statt.

Darüber hinaus gibt es regelmäßig Treffen zu aktuellen Themen.

Wenn Du Dich bei der ÖH einbringen möchtest, kannst Du Dich gerne im Büro nach den nächsten Terminen erkundigen. Grundsätzlich findest Du alle Termine zu längerfristig vereinbarten Treffen auf der Website – sie sind offen für alle, Feedback von den Studierenden ist immer erwünscht!


Wie kann ich in der ÖH mitmachen?

Du kannst gerne zu Sitzungen und Treffen der ÖH kommen  – es gibt viele offene Treffen! Als studentisches Mitglied kannst Du in vielen unterschiedlichen Gremien, Kommissionen oder auch in den Referaten mitarbeiten – Infos dazu werden immer per Mail ausgeschickt!

Du kannst dich immer auch gern selbst entweder an Deine Studienrichtungsvertretung wenden oder an das ÖH Büro, wo alle Infos und Termine zusammenlaufen: oeh@akbild.ac.at


Wo finde ich die Hochschüler_innenschaft?

Das ÖH-Büro befindet sich derzeit im Ausweichquartier in der Augasse 2-6, 1090 Wien, im 1. Stock, Raum D1.9.3. Im vierten Stock im selben Gebäude ist auch die Wolke im Raum C4.26.9 zu finden.

Die genauen Öffnungszeiten findest du auf der Startseite. Grundsätzlich ist das Büro jedoch Montag, Mittwoch und Donnerstag geöffnet.


Welche Ressourcen bietet die ÖH?

Für Infrastruktur und Raumnutzung mit Computer, Kopierer (Druck, Kopie, Scan), Küche, Infos, Bücher, Zeitschriften und Öh Equipment – holt euch Infos vom ÖH Sekretariat ein!

Kontakt: oeh@akbild.ac.at



Allgemeines über die Österreichische Hochschüler_innenschaft

Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist die Interessensvertretung der Studierenden. Die Bezeichnung ÖH meint eigentlich die Bundesorganisation, an den Universitäten heißen wir formell Hochschüler- und Hochschülerinnenschaft. Im Gegensatz zu vielen oder besser allen anderen Staaten haben wir in Österreich als gesetzliche institutionalisierte Organisation das Privileg, seit vielen Jahrzehnten Rechte und Interessen der StudentInnen durchsetzen zu können.

Abseits der Service-Leistungen, die alle Studierenden selbstverständlich kostenlos in Anspruch nehmen können, setzen sich viele Studierende in verschiedenen Gremien usw. für die Belange aller Studierenden ein. So haben Studierende in Österreich haben bei einigen wichtigen Entscheidungsprozessen (z.B. Studienpläne, Berufungen von Professuren usw.) Mitbestimmungsrechte. Die Studierenden werden von der  Universitätsvertretung entsandt.

Auch wenn die jahrzehntelange Institutionalisierung der ÖH etwas verstaubt erscheint, ist die Inanspruchnahme der Mitbestimmung im Rahmen der Universität unumgänglich. Viel zu oft möchten z.B. Lehrende ihre Ansprechpersonen aus dem Kreis der Studierenden selbst wählen (…) Selbstverständlich liegen genau diese Entscheidungen aber bei uns Studierenden, deshalb wird alle zwei Jahre (zuletzt im Mai 2019) die Studierendenvertretung gewählt.

Weil im Rahmen unserer Arbeit auch diverse Kosten anfallen, ist die Pflichtmitgliedschaft bzw. der damit verbundene ÖH-Beitrag wesentlich, um unsere studentischen Interessen durchzusetzen. Es sind also alle Studierenden Mitglied der Hochschüler_innenschaft, diese Mitgliedschaft kannst du passiv oder aktiv nützen. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, mit uns zu arbeiten!

Bei Fragen, Beschwerden, Wünsche und Ideen meldet Euch bitte bei den jeweiligen ÖH-VertreterInnen!


Infos zu Kollegialorganen, Kommissonen und Gremien

Rektorat, Senat und Unirat sind die drei Leitungsgremien der Universität. Zwischen Rektorat und ÖH-Vertreter_innen finden laufend Gespräche statt. In den Senat können von der ÖH 6 Studierende mit Stimmrecht entsendet werden. Im Unirat hat der ÖH-Vorsitz die Möglichkeit, zu speziellen Themenpunkten eingeladen zu werden, wozu es Sitzungsprotokolle gibt. Eine Anwesenheit während der restlichen Zeit oder die Anwesenheit von Gästen ist nicht möglich.

Currikulakommisionen und Berufungskommissionen sind weitere Kommissionen, bei denen Studierende Mitspracherecht haben.

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist ein Universitätsorgan, das Diskriminierungen entgegenwirken soll, 4 Studierende sind Teil des Arbeitskreises.

Die Institutskonferenz ist ein gesetzlich nicht mehr bindendes Kommunikationsorgan, das gesetzlich nicht mehr festgelegt ist und an der Akademie nur in der Bildenden Kunst fortlaufend stattfindet.


Rektorat

Das Rektorat wird alle vier Jahre gewählt. Seit UG-Novelle 2009 ist eine Wiederwahl öfter als zwei Mal möglich (ab dem 3. Mal länger als 4 Jahre). Die Vizerektor_innen (auch wieviele) werden direkt von der Rektorin oder dem Rektor bestimmt.

Das Rektorat leitet die Universität und vertritt sie nach außen, die Kompetenzen werden durch §22 UG 02 geregelt.

Kompetenzen sind vor allem die Erstellung eines Budgetvoranschlages, des Rechnungsabschlusses und der Wissensbilanz, des Entwicklungsplanes und der Entwurf der Leistungsvereinbarung, Bestellung und Abberufung von und Zielvereinbarung mit Leiter_innen von Organisationseinheiten, Erteilung der venia docendi, Einrichtung und Auflassung von Studien, Aufnahme der Studierenden, Einhebung der gesetzl. festgelegten Studienbeiträge.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/rektorat-2


Senat

Zusammensetzung:

  • 13 Professor_innen (ordentliche Professor_innen)
  • 6 Studierende (Entsendung durch UV)
  • 6 Personen aus dem Mittelbau (außerordentliche Professor_innen, Assistent_innen, wissenschaftliches Personal)
  • 1 Person vom allgemeinem Personal.

Der Senat kann aus 18 oder 26 Mitgliedern bestehen und ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Wahl findet alle drei Jahre statt. Die ÖH entsendet Studierende in den Senat.

Aufgaben:

Die Aufgaben des Senates werden durch das UG geregelt, es sind unter anderem der Erlass und Änderung der Satzung auf Vorschlag des Rektorates, Zustimmung zum vom Rektorat erstellten Entwurf des Entwicklungsplans, Erstellung eines Dreiervorschlages an den Unirat für die Wahl der Rektorin oder des Rektors. Mitwirkung an und Beschlüsse über Habilitationsverfahren und Berufungsverfahren, Einsetzung der CuKos, Erlassung und Änderung der Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge, Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und Nominierung von Mitgliedern für die Schiedskommission gehören auch zu den Aufgaben.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/senat


Unirat

Zusammensetzung:

Der Unirat besteht aus entweder 5, 7 od 9 Personen (5 Personen im Falle der Akademie), oft unternehmens- od. parteinahe, wobei es nicht direkt Personen sein dürfen, die eine parteipolitische Funktion ausüben bzw. die letzten vier Jahre ausgeübt haben.

2, 3 oder 4 Mitglieder werden vom Senat gewählt (außerhalb der Akademie),  2, 3 oder 4 auf Vorschlag der Bundesministerin oder des Bundesministers ernannt, 1 weitere Person wird von den gewählten Mitgliedern das Senates und des Ministeriums einvernehmlich bestimmt. Die/der Vorsitzende wird nach einfacher Mehrheit gewählt.

Eine Person des ÖH-Vorsitzteams muss zu den die Belange der Studierenden betreffenden Tagesordnungspunkten in den Sitzungen des Universitätsrates geladen werden.

Die Funktionsperiode der Mitglieder beträgt fünf Jahre.

Aufgaben:

Die Aufgaben des Unirats werden durch das UG geregelt, diese sind, unter anderem, die Genehmigung des Entwicklungsplans, des Entwurfs der Leistungsvereinbarung, die Zustimmung des Budgetvoranschlags des Rektorats, die Ausschreibung der Funktion der Rektorin oder des Rektors und, nach Einholung einer Stellungnahme des Senates, Bestimmungen für deren Wahl. Die Wahl der Rektorin oder des Rektors erfolgt danach aus einem Dreiervorschlag des Senats. Der Unirat setzt das Rektorat ein und kann es auch abberufen, er wählt Vizerektorinnen und Vizerektoren auf Grund des Vorschlags der Rektorin oder des Rektors nach Stellungnahme des Senats. Auch Genehmigungen zur Gründung oder Beteiligung an Gesellschaften und Stiftungen, die Genehmigung der Richtlinien für die Gebarung, des Rechnungsabschlusses und der Wissensbilanz des Rektorats müssen durch den Unirat erfolgen.

Der Unirat bestellt eine/n Abschlussprüfer_in zur Prüfung des Rechnungsabschlusses der Universität und muss Zustimmung zur Begründung von Verbindlichkeiten, die über die laufende Geschäftstätigkeit der Universität hinausgehen, geben, es gibt eine jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Unirat. Sitzungen vom Unirat finden 2-3 mal im Semester statt.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/Universitaetsrat


Curricula-Kommissionen (CuKo)

Zusammensetzung:

Es gibt hier eine paritätische Besetzung: 3 Personen vom Mittelbau, 3 Studierende, 3 Professor_innen und ein nicht stimmberechtigtes Mitglied des AFG (auch 4-4-4 möglich).

CuKos werden vom Senat bestellt, am Ende gehen Beschlüsse der CuKo in den Senat zurück. CuKos werden für jede Studienrichtung eingesetzt.

Vertreterinnen und Vertreter (Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren, Universitätsdozentinnen und Universitätsdozenten sowie wissenschaftliche und
künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb) sind von der jeweiligen Gruppe im Senat zu nominieren.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden sind vom zuständigen Organ der Hochschülerinnenschaft an der Akademie der bildenden Künste Wien zu entsenden.

Entschädigung für CuKos gibt es nur für Studienbeihilfenbezieher_innen. Die Funktionsperiode bemisst sich an der des Senates.

Aufgaben:

Die CuKo ist das das Studienfach betreffende Kommunikationsorgan, erlässt Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge und bildet die Basis für diesbezügliche Entscheidungen im Senat.

Die CuKo ist vom Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung zumindest einmal im Studienjahr zur Beauftragung der Lehre für die im Curriculum vorgesehenen Lehrveranstaltungen anzuhören.

CuKos stehen die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsbewertung durch die Studierenden und der Evaluation des Lehrbetriebs in dem betreffenden Studium zur Verfügung und sollen mind. einmal im Studienjahr über die Ergebnisse beraten. Sie können, wenn Probleme im Lehrbetrieb auftreten, dem Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung Vorschläge zu deren Lösung anbieten.

Der/die Vorsitzende der jeweiligen CuKos muss bei Bedarf für die Anerkennnung von Prüfungen vor der Genehmigung durch den/die Vizerektor/in für Lehre und Forschung oder in Angelegenheiten von Anträgen auf Nostrifizierung eine Stellungnahme abgeben.


Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen(AfG)

An jeder Universität ist vom Senat ein Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen einzurichten.

Zusammensetzung:

Die Anzahl der Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sowie deren Funktionsdauer ist in der Satzung festzulegen. Die im Senat vertretenen Gruppen von Universitätsangehörigen sind berechtigt, Mitglieder in einem in der Satzung festgelegten Verhältnis in den Arbeitskreis zu entsenden. Aus dem Kreis der Mitglieder des Arbeitskreises ist eine Vorsitzende oder ein Vorsitzender zu wählen. Der Vorsitz des AfG besteht aus 3 Mitgliedern: 1 Vorstand, 2 Vertretung

  • 6 Professor_innen,
  • 4 Assistent_innen,
  • 4 Studierende (davon sind 2 Ersatzmitglieder),
  • 2 Personen Allgemeines Universitätspersonal

Aufgaben:

Der AFG nimmt an verschiedenen Kommissionen teil, hat aber nur Beobachterstatus; er ist bei Bewerbungen mit 1 Person vertreten (Kontrollinstanz).

Die Aufgabe des AFG ist es, Diskriminierungen durch Universitätsorgane auf Grund des Geschlechts sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Universität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Der AFG überprüft Ausschreibungstexte, ist Ansprechpartner_in in Gleichbehandlungsfragen, sowie bei Streit und Mobbing.

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind bei der Ausübung ihrer Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden.

Den Mitgliedern des Arbeitskreises ist vom Rektorat in allen inneruniversitären Angelegenheiten Auskunft zu erteilen sowie Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Universität zu geben, deren Kenntnis zur Erfüllung der Aufgaben des Arbeitskreises erforderlich ist. Einsicht in die Personalakten ist nur mit Genehmigung der Betroffenen zulässig. Vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen können Auskünfte, Gutachten und Stellungnahmen facheinschlägiger Expertinnen oder Experten eingeholt werden. Diese Expertinnen oder Experten sind dann zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/arbeitskreis-fur-gleichbehandlungsfragen


Habilitationskommission

Zusammensetzung:

Die Habilitationskommission besteht aus höchstens 9 Mitgliedern. Mehr als die Hälfte der Mitglieder müssen Universitätsprofessorinnen oder Universitätsprofessoren sein. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, sowie die Studierenden stellen jeweils mindestens ein Mitglied. Das Mitglied der Studierenden muss zumindest den ersten Studienabschnitt einer für das beantragte Habilitationsfach in Betracht kommenden Studienrichtung abgeschlossen haben.

Der Senat setzt die Habilitationskommission ein und bestimmt die Gesamtzahl sowie die Anzahl der Mitglieder aus den einzelnen Gruppen von Universitätsangehörigen. Die Mitglieder der Habilitationskommission werden durch die Vertreter_innen der jeweiligen Gruppe von Universitätsangehörigen im Senat bzw. der Studierenden durch die gesetzliche Vertretung der Studierenden entsendet.

Das an Lebensjahren ältesten Mitglied beruft die konstituierende Sitzung der Habilitationskommission ein und leitet die Sitzung bis zur Wahl einer oder eines Vorsitzenden.

Aufgaben:

Ziel der Habilitation ist die Erteilung der Lehrbefungnis (venia docendi) für ein angestrebtes wissenschaftliches oder künstlerisches Unterrichtsfach durch das Rektorat.

Die Habilitationskommission muss einerseits auf Grund von eingeholten Gutachten über die von dem/der Bewerber_in oder vorgelegten schriftlichen Arbeiten einschließlich der Habilitationsschrift und der eingelangten Stellungnahmen, die künstlerische oder wissenschaftliche Qualifikation prüfen und andererseit feststellen, ob die Bewerberin oder der Bewerber über die entsprechenden didaktischen Fähigkeiten verfügt.

Anschließend entscheidet die Habilitationskommission mit Beschluss über die erbrachten Nachweise und leitet über einen Antrag an das Rektorat das weitere Verfahren zur Erteilung der Lehrbefugnis ein.


Berufungskommission

Zusammensetzung und Aufgaben:

In der Berufungskommission werden Berufungsverfahren für Universitätsprofessor_innen, also die Aufnahme in vertragliche Arbeitsverhältnisse zur Universität, abgewickelt. Geregelt werden diese durch §§98 und 99 Universitätsgesetz.

Der Senat setzt eine entscheidungsbevollmächtigte Berufungskommission ein, die Universitätsprofessor_innen stellen mehr als die Hälfte der Mitglieder und die Studierenden mindestens ein Mitglied.

Der/die Rektor_in hat allen geeigneten Kandidat_innen Gelegenheit zu geben, sich in angemessener Weise zumindest dem Fachbereich und dem fachlich nahe stehenden Bereich zu präsentieren. Die Berufungskommission erstellt auf Grund der Gutachten und Stellungnahmen einen begründeten Besetzungsvorschlag, der die drei für die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle am besten geeigneten Kandidat_innen zu enthalten hat. Ein Vorschlag mit weniger als drei Kandidat_innen ist besonders zu begründen.

Die Berufungskommission hat zu überprüfen, ob die vorliegenden Bewerbungen die Ausschreibungskriterien erfüllen und jene Bewerbungen, die die Ausschreibungskriterien offensichtlich nicht erfüllen, auszuscheiden. Die übrigen Bewerbungen sind den Gutachter_innen zu übermitteln, welche die Eignung der Bewerber_innen für die ausgeschriebene Stelle einer Universitätsprofessorin oder eines Universitätsprofessors zu beurteilen haben.


Institutskonferenz

Zusammensetzung:

In diesem Gremium sind alle in den Organisationseinheiten und Dienstleistungsabteilungen tätigen Personen vertreten, also auch die Studierenden durch die ÖH (zumeist die jeweilige Studienvertretung). Die Zuordnung der Universitätsangehörigen wird durch §94 ff geregelt.

Aufgaben:

Laufende Kommunikation, Information und Koordination aller Belange des Instituts, insbesondere auch Mitwirkung bei Wissensbilanz, Leistungsberichten und Evaluierung, sowie bei der Erstellung des Entwicklungsplanes.

Weitere Aufgaben sind die Entscheidungen über das dem Institut zugeteilte Budget, die Beantragung der Lehre und die Festsetzung der Termine der Zulassungsprüfung.

Die Institutskonferenz ist als solches nicht mehr gesetzlich verankert und existiert an der Akademie nur mehr für das Institut der bildenden Kunst. Einrichtung und Aufgabenbereiche sind im Organisationsplan, einem Teil der Satzung der Akademie der bildenden Künste zu finden.