Was ist die ÖH

– Infos zur Struktur der ÖH
– Allgemeines über die Österreichische HochschülerInnenschaft
– Infos zu KOLLEGIALORGANEN, KOMMISSIONEN, GREMIEN
– Satzung der ÖH.akbild download hier oder unter http://www.oehakbild.info/was-ist-die-oeh/satzung-der-oh-akbild/

1. Was ist die Hochschüler_innenschaft der Akademie der bildenden Künste?
Die Hochschüler_innenschaft ist die gesetzlich verankerte Vertretung der Studierenden an der Akademie der bildenden Künste. Die Personen im Vorsitzteam, der Universitätsvertretung (UV), der Studienvertretungen und der Referate vertreten die studentischen Interessen in den Akademie-internen Gremien, Kommissionen und Arbeitsgruppen und nach Außen gegenüber Ministerien, Politik und Gesellschaft. Die Hochschüler_innenschaft der Akademie hat sich die Verbesserung der rechtlichen Situation der Studierenden in studienspezifischen, sozialen sowie anderen Belangen zum Ziel gesetzt, und genauso eine besondere Berücksichtigung der Situation von soziokulturell und ökonomisch benachteiligten Studierenden, besonders auch von Studierenden aus Nicht-EU-Ländern, die finanziell benachteiligt sind, bei allen Tätigkeiten der ÖH, vor allem aber auch bei Förderungen durch die Hochschüler_innenschaft der Akademie der bildenden Künste Wien zu erreichen.


2. Die Hochschüler_innenschaft besteht aus:

Die Universitätsvertretung: Bei den ÖH-Wahlen wird für die Universitätsvertretung eine Liste gewählt, die Liste besteht aus 9 Mitgliedern (3 Personen davon werden als Vorsitzende gewählt) + bis zu 9 Ersatzmitgliedern.
Studienrichtungsvertretungen: hier werden Personen gewählt, die Größe ist abhängig von der Zahl der Studierenden. Universitätsvertretung und Studienvertretungen werden alle zwei Jahre neu gewählt.
Referate (Satzung § 19 Einrichtung von Referaten) :
a) Referat für wirtschaftliche Angelegenheiten
b) Referat für Sozialpolitik
c) Referat für Bildungspolitik
d) Referat für Öffentlichkeitsarbeit
e) Referat für politische antirassistische Praxis
f) Infrastruktur Referat
g) Queer*feministisches Referat
h) Referat für Kunst und (Gegen)Kultur.
Die Referate werden ausgeschrieben und anschließend in der UV besetzt.
Darüber hinaus arbeiten noch viele weitere Personen als studentische Mitglieder in Senat, Curriculakommissionen (Cukos), oder anderen Gremien, übernehmen diverse Tätigkeiten für die Hochschüler_innenschaft oder sind im Umfeld der ÖH in verschiedenen Arbeitsgruppen tätig.

Du kannst jederzeit, auch wenn gerade keine Wahlen sind, in der Hochschüler_innenschaft aktiv mitarbeiten, zu Treffen kommen, oder Dich für Gremien nominieren lassen.


3. Welche Treffen gibt es und wann finden sie statt?

Die UV-Sitzung:
Es gibt die Sitzung der Universitätsvertretung (UV), sie findet im ÖH-Büro statt (Raum E5), Datum und Uhrzeit werden per Mail bekannt gegeben. Die UV-Sitzung ist immer für alle* offen, genaueres und Termine findest Du auch auf der Website.
Das Interref:
Nach Bedarf findet im ÖH-Büro (E5) das Interref (Inter-Referatstreffen) statt (allgemein wird der 4.Mittwoch angestrebt).  Dieses Treffen soll einerseits zur Kommunikation und Koordination  innerhalb der ÖH genutzt werden, aber auch den Studierenden eine  regelmäßige Basis bieten, um Kritik, Anregungen oder Wünsche, etc. in  die ÖH-Arbeit einzubringen. Es finden sich dort alle Referate und  Studienvertretungen ein, um einander über ihre Arbeit am Laufenden zu halten.
Auch dieses Treffen ist immer offen für alle, Feedback von den Studierenden ist immer erwünscht!
Dann gibt es noch viele andere offene (Arbeitsgruppen)-Treffen, Infos dazu werden ebenso auf der Website veröffentlicht und auch per Mail an die Studierenden geschickt.


4. Wie kann ich in der ÖH mitmachen?

Du kannst gerne zu allen Sitzungen und Treffen der ÖH, die Dich interessieren, kommen – es sind immer alle Treffen offen! Als studentisches Mitglied kannst Du in vielen unterschiedlichen Gremien und Kommission mitarbeiten, am besten, Du schreibst entweder der jeweiligen Studienvertretung ein Mail, oder an oehvorsitz@akbild.ac.at. Du kannst Dich aber auch für ein Referat bewerben, die Tätigkeitsprofile findest Du auf der ÖH-Website.


5. Wo finde ich die Hochschüler_innenschaft?

Im Hauptgebäude der Akademie am Schillerplatz, Erdgeschoss, Raum E5


6. Wann ist das ÖH Büro geöffnet?

Während der Vorlesungszeit gibt es fixe Öffnungszeiten (Mo+Di 10-14 Uhr und Mi+Do 13-17 Uhr). In den Ferien werden die Zeiten per Mail ausgeschickt.


7. Welche Ressourcen kann ich im ÖH-Büro nutzen?

Ihr könnt dort die Infrastruktur nutzen, Computer, Kopierer (Druck, Kopie, Scan), Küche, alle möglichen Infos einholen, Bücher und Zeitschriften  lesen – oder  auch (kleinere) Treffen dort veranstalten. Dafür bitte ein Mail an die ÖH schicken und nachfragen, ob das Büro zum gewünschten Zeitraum frei ist.
Die  Hochschüler_innenschaft hat auch Equipment zu verleihen, wie zB. Soundanlage, Beamer, Aufnahmegeräte, etc., es gibt eine Verleihliste, wo Ihr Euch eintragen könnt, um Geräte auszuborgen. Bei einigen Geräten, zB. der Anlage, müsst Ihr eine Kaution hinterlegen, genaueres zum Geräteverleih bitte im Büro erfragen.

 

****

Allgemein über die Österreichische HochschülerInnenschaft:

Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist die Interessensvertretung der Studierenden. Die Bezeichnung ÖH meint eigentlich die Bundesorganisation, an den Universitäten heißen wir formell Hochschüler- und Hochschülerinnenschaft. Im Gegensatz zu vielen oder besser allen anderen Staaten haben wir in Österreich als gesetzliche institutionalisierte Organisation das Privileg, seit vielen Jahrzehnten Rechte und Interessen der StudentInnen durchsetzen zu können.

Abseits der Service-Leistungen, die alle Studierenden selbstverständlich kostenlos in Anspruch nehmen dürfen, arbeiten unzählige Student_innen (an der Akademie etwa 50 Personen) in verschiedenen Gremien usw… Studierende in Österreich haben bei einigen wichtigen Entscheidungsprozessen (z.B. Studienpläne, Berufungen von Professuren usw.) Mitbestimmungsrechte, die Studierenden werden dafür von der jeweiligen Universitätsvertretung entsandt.

Auch wenn die jahrzehntelange Institutionalisierung der ÖH etwas verstaubt erscheint, ist die Inanspruchnahme der Mitbestimmung im Rahmen der Universität unumgänglich. Viel zu oft möchten z.B. Lehrende ihre Ansprechpersonen aus dem Kreis der Studierenden selbst wählen (…) Selbstverständlich liegen genau diese Entscheidungen aber bei uns Studierenden, deshalb wird alle zwei Jahre (zuletzt im Mai 2017) die Studierendenvertretung gewählt.

Weil im Rahmen unserer Arbeit auch diverse Kosten anfallen, ist die Pflichtmitgliedschaft bzw. der damit verbundene ÖH-Beitrag wesentlich, um unsere studentischen Interessen durchzusetzen. Es sind also alle Studierenden Mitglied der Hochschüler_innenschaft, diese Mitgliedschaft kannst du passiv oder aktiv nützen. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, mit uns zu arbeiten!

Bei Fragen, Beschwerden oder Ideen meldet Euch bitte bei den jeweiligen ÖH-VertreterInnen: siehe Studienvertretungen, Universitätsvertretung und Referate!

****

Infos zu KOLLEGIALORGANEN, KOMMISSIONEN, GREMIEN:

Rektorat, Senat und Unirat sind die drei Leitungsgremien der Universität;

Zwischen Rektorat und ÖH-Vertreter_innen finden laufend Gespräche statt. In den Senat können von der ÖH 6 Studierende mit Stimmrecht entsendet werden. Im Unirat hat der ÖH-Vorsitz die Möglichkeit, zu speziellen Themenpunkten eingeladen zu werden, wozu es Sitzungsprotokolle gibt. Eine Anwesenheit während der restlichen Zeit oder die Anwesenheit von Gästen ist nicht möglich. Currikulakommisionen und Berufungskommissionen sind weitere Kommissionen, bei denen Studierende Mitspracherecht haben. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist ein Universitätsorgan, das Diskriminierungen entgegenwirken soll, 4 Studierende sind Teil des Arbeitskreises. Die Institutskonferenz ist ein gesetzlich nicht mehr bindendes Kommunikationsorgan, das gesetzlich nicht mehr festgelegt ist und an der Akademie nur in der Bildenden Kunst fortlaufend stattfindet.

REKTORAT
Wird alle vier Jahre gewählt. Seit UG-Novelle 2009 ist eine Wiederwahl öfter als 2x möglich (ab 3. Mal länger als 4 Jahre). Vizerektor_innen (auch wieviele) werden direkt von der Rektorin oder dem Rektor bestimmt.
Rektorin: Mag.Eva Blimlinger
Vizerektorin für Kunst und Forschung: Mag. Dr. MLitt Andrea B. Braidt
Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung: Dr. Karin Riegler

Das Rektorat leitet die Universität und vertritt sie nach außen, die Kompetenzen werden durch §22 UG 02 geregelt. Kompetenzen sind vorallem die Erstellung eines Budgetvoranschlages, des Rechnungsabschlusses und der Wissensbilanz, des Entwicklungsplanes und der Entwurf der Leistungsvereinbarung, Bestellung und Abberufung von und Zielvereinbarung mit Leiter_innen von Organisationseinheiten, Erteilung der veniadocendi, Einrichtung und Auflassung von Studien, Aufnahme der Studierenden, Einhebung der gesetzl. festgelegten Studienbeiträge.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/rektorat-2

SENAT
Zusammensetzung:
12 Professor_innen (ordentliche Professor_innen), 6 Studierende (Entsendung durch UV), 6 Personen aus dem Mittelbau (außerordentliche Professor_innen, Assistent_innen, wissenschaftliches Personal), 1 Person vom allgemeinem Personal, 1 Betriebsrätin/Betriebsrat. Der Senat kann aus 18 oder 26 Mitgliedern bestehen
und ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Wahl findet alle drei Jahre statt. Die ÖH entsendet Studierende in den Senat.

Aufgaben:
Die Aufgaben des Senates werden durch das UG geregelt, es sind unter anderem der Erlass und Änderung der Satzung auf Vorschlag des Rektorates, Zustimmung zum vom Rektorat erstellten Entwurf des Entwicklungsplans, Erstellung eines Dreiervorschlages an den Unirat für die Wahl der Rektorin oder des Rektors. Mitwirkung an und Beschlüsse über Habilitationsverfahren und Berufungsverfahren, Einsetzung der CuKos, Erlassung und Änderung der Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge, Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und Nominierung von Mitgliedern für die Schiedskommission gehören auch zu den Aufgaben.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/senat

UNIRAT
Zusammensetzung:
Der Unirat besteht aus entweder 5, 7 od 9 Personen (5 Personen im Falle der Akademie), oft Unternehmens- od. Parteinahe (dürfen aber nicht direkt Personen sein, die eine parteipolitische Funktion ausüben bzw. die letzten vier Jahre ausgeübt haben).
2, 3 od 4 Mitglieder werden vom Senat gewählt (außerhalb der Akademie) + 2, 3 od 4 auf Vorschlag der Bundesministerin oder des Bundesministers + 1 weitere Person wird von den gewählten Mitgliedern das Senates u. des Ministeriums einvernehmlich bestimmt. Die/der Vorsitzende wird nach einfacher Mehrheit gewählt. Die Funktionsperiode der Mitglieder beträgt fünf Jahre. Eine Person des ÖH-Vorsitzteams muss zu den die Belange der Studierenden betreffenden Tagesordnungspunkten in den Sitzungen des Universitätsrates geladen werden.

Aufgaben:
Die Aufgaben des Unirats werden durch das UG geregelt, diese sind, unter anderem, die Genehmigung des Entwicklungsplans, des Entwurfs der Leistungsvereinbarung, die Zustimmung des Budgetvoranschlags des Rektorats, die Ausschreibung der Funktion der Rektorin oder des Rektors und, nach Einholung einer Stellungnahme des Senates, Bestimmungen für deren Wahl. Die Wahl der Rektorin oder des Rektors erfolgt danach aus einem Dreiervorschlag des Senats. Der Unirat setzt das Rektorat ein und kann es auch abberufen, er wählt Vizerektorinnen und Vizerektoren auf Grund des Vorschlags der Rektorin oder des Rektors nach Stellungnahme des Senats. Auch Genehmigungen zur Gründung oder Beteiligung an Gesellschaften und Stiftungen, die Genehmigung der Richtlinien für die Gebarung, des Rechnungsabschlusses und der Wissensbilanz des Rektorats müssen durch den Unirat erfolgen.

Der Unirat bestellt eine/n Abschlussprüfer_in zur Prüfung des Rechnungsabschlusses der Universität und muss Zustimmung zur Begründung von Verbindlichkeiten, die über die laufende Geschäftstätigkeit der Universität hinausgehen, geben, es gibt eine jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Unirat. Sitzungen vom Unirat finden 2-3 mal im Semester statt.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/Universitaetsrat

CURRICULA-KOMMISSIONEN (CUKOS)
Zusammensetzung:
Es gibt hier eine paritätische Besetzung: 3 Personen vom Mittelbau, 3 Studierende, 3 Professor_innen und ein nicht stimmberechtigtes Mitglied des AFG (auch 4-4-4 möglich) CuKos wird vom Senat bestellt, am Ende gehen Beschlüsse der CuKo in den Senat zurück, CuKos werden für jede Studienrichtung eingesetzt. Vertreterinnen und Vertreter (Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren, Universitätsdozentinnen und Universitätsdozenten, sowie wissenschaftliche und
künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb) sind von der jeweiligen Gruppe im Senat zu nominieren. Die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden sind vom zuständigen Organ der Hochschülerinnenschaft an der Akademie der bildenden Künste Wien zu entsenden.
Entschädigung für CuKos gibt es nur für Studienbeihilfenbezieher_innen. Die Funktionsperiode bemisst sich an der des Senates.

Aufgaben:
Die CuKo ist das das Studienfach betreffende Kommunikationsorgan, erlässt Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge und bildet die Basis für diesbezügliche Entscheidungen im Senat.
Die CuKo ist vom Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung zumindest einmal im Studienjahr zur Beauftragung der Lehre für die im Curriculum vorgesehenen Lehrveranstaltungen anzuhören.
Der CuKos bekommen die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsbewertung durch die Studierenden und der Evaluation des Lehrbetriebs in dem betreffenden Studium zur Verfügung und sollen mind. einmal im Studienjahr über die Ergebnisse beraten und können, wenn Probleme im Lehrbetrieb auftreten, dem Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung Vorschläge zu deren Lösung anbieten.
Der/die Vorsitzende der jeweiligen CuKos muss bei Bedarf für die Anerkennnung von Prüfungen vor der Genehmigung durch den/die Vizerektor/in für Lehre und Forschung oder in Angelegenheiten von Anträgen auf Nostrifizierung eine Stellungnahme abgeben.

ARBEITSKREIS FÜR GLEICHBEHANDLUNGSFRAGEN (AFG)
Zusammensetzung:
6 Professor_innen, 4 Assistent_innen, 4 Studierende, 2 Personen Allgemeines Universitätspersonal
Vorsitz aus 3 Mitgliedern: 1 Vorstand, 2 Vertretung

Anzahl der Mitglieder des AFG wird vom Senat bestimmt (Professor_innen Kurie hat Mehrheit)
6 Professor_innen, 4 Mittelbau, 2 Studierende 2 Ersatz, 2 Allgemeines Personal

AFG nimmt an verschiedenen Kommissionen teil, aber nur als Beobachter_in
Sind bei Bewerbungen mit 1 Person vertreten (Kontrollinstanz). An jeder Universität ist vom Senat ein Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen einzurichten.

Aufgaben:
Die Aufgabe des AFG ist es, Diskriminierungen durch Universitätsorgane auf Grund des Geschlechts sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Universität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Der AFG überprüft Ausschreibungstexte, ist Ansprechpartner_in in Gleichbehandlungsfragen, sowie bei Streit und Mobbing.

Die Anzahl der Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sowie deren Funktionsdauer ist in der Satzung festzulegen. Die im Senat vertretenen Gruppen von Universitätsangehörigen sind berechtigt, Mitglieder in einem in der Satzung festgelegten Verhältnis in den Arbeitskreis zu entsenden.
Aus dem Kreis der Mitglieder des Arbeitskreises ist eine Vorsitzende oder ein Vorsitzender zu wählen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind bei der Ausübung ihrer Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden.
Den Mitgliedern des Arbeitskreises ist vom Rektorat in allen inneruniversitären Angelegenheiten Auskunft zu erteilen sowie Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Universität zu geben, deren Kenntnis zur Erfüllung der Aufgaben des Arbeitskreises erforderlich ist. Einsicht in die Personalakten ist nur mit Genehmigung der Betroffenen zulässig. Vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen können Auskünfte, Gutachten und Stellungnahmen facheinschlägiger Expertinnen oder Experten eingeholt werden. Diese Expertinnen oder Experten sind dann zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/arbeitskreis-fur-gleichbehandlungsfragen

HABILITATIONSKOMMISSION
Zusammensetzung:
Die Habilitationskommission besteht aus höchstens 9 Mitgliedern. Mehr als die Hälfte der Mitglieder müssen Universitätsprofessorinnen oder Universitätsprofessoren sein. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, sowie die Studierenden stellen jeweils mindestens ein Mitglied. Das Mitglied der Studierenden muss zumindest den ersten Studienabschnitt einer für das beantragte Habilitationsfach in Betracht kommenden Studienrichtung abgeschlossen haben.
Der Senat setzt die Habilitationskommission ein und bestimmt die Gesamtzahl sowie die Anzahl der Mitglieder aus den einzelnen Gruppen von Universitätsangehörigen. Die Mitglieder der Habilitationskommission werden durch die Vertreter_innen der jeweiligen Gruppe von Universitätsangehörigen im Senat
bzw. der Studierenden durch die gesetzliche Vertretung der Studierenden entsendet.
Das an Lebensjahren ältesten Mitglied beruft die konstituierende Sitzung der Habilitationskommission ein und leitet die Sitzung bis zur Wahl einer oder eines Vorsitzenden.

Aufgaben:
Ziel der Habilitation ist die Erteilung der Lehrbefungnis (venia docendi) für ein angestrebtes wissen schaftliches oder künstlerisches Unterrichtsfach durch das Rektorat. Die Habilitationskommission muss einerseits auf Grund von eingeholten Gutachten über die von dem/der Bewerber_in oder vorgelegten schriftlichen Arbeiten einschließlich der Habilitationsschrift und der eingelangten Stellungnahmen, die künstlerische oder wissenschaftliche Qualifikation prüfen und andererseit feststellen, ob die Bewerberin oder der Bewerber über die entsprechenden didaktischen Fähigkeiten verfügt. Anschließend entscheidet die Habilitationskommission mit Beschluss über die erbrachten Nachweise und leitet über einen Antrag an das Rektorat das weitere Verfahren zur Erteilung der Lehrbefugnis ein.

BERUFUNGSKOMMISSION
Zusammensetzung und Aufgaben:
In der Berufungskommission werden Berufungsverfahren für Universitätsprofessor_innen, also die Aufnahme in vertragliche Arbeitsverhältnisse zur Universität, abgewickelt. Geregelt werden diese durch §§98 und 99 Universitätsgesetz. Der Senat setzt eine entscheidungsbevollmächtigte Berufungskommission ein, die Universitätsprofessor_innen stellen mehr als die Hälfte der Mitglieder und die Studierenden mindestens ein Mitglied. Der/die Rektor_in hat allen geeigneten Kandidat_innen Gelegenheit zu geben, sich in angemessener Weise zumindest dem Fachbereich und dem fachlich nahe stehenden Bereich zu präsentieren. Die Berufungskommission erstellt auf Grund der Gutachten und Stellungnahmen einen begründeten Besetzungsvorschlag, der die drei für die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle am besten geeigneten Kandidat_innen zu enthalten hat. Ein Vorschlag mit weniger als drei Kandidat_innen ist besonders zu begründen.
Die Berufungskommission hat zu überprüfen, ob die vorliegenden Bewerbungen die Ausschreibungskriterien erfüllen und jene Bewerbungen, die die Ausschreibungskriterien offensichtlich nicht erfüllen, auszuscheiden. Die übrigen Bewerbungen sind den Gutachter_innen zu übermitteln, welche die Eignung der Bewerber_innen für die ausgeschriebene Stelle einer Universitätsprofessorin oder eines Universitätsprofessors zu beurteilen haben.

INSTITUTSKONFERENZ
Zusammensetzung:
In diesem Gremium sind alle in den Organisationseinheiten und Dienstleistungsabteilungen tätigen Personen vertreten, also auch die Studierenden durch die ÖH (zumeist die jeweilige Studienvertretung). Die Zuordnung der Universitätsangehörigen wird durch §94 ff geregelt.

Aufgaben:
Laufende Kommunikation, Information und Koordination aller Belange des Instituts, insbesondere auch Mitwirkung bei Wissensbilanz, Leistungsberichten und Evaluierung, sowie bei der Erstellung des Entwicklungsplanes. Weitere Aufgaben sind die Entscheidungen über das dem Institut zugeteilte Budget, die Beantragung der Lehre und die Festsetzung der Termine der Zulassungsprüfung.
Die Institutskonferenz ist als solches nicht mehr gesetzlich verankert und existiert an der Akademie nur mehr für das Institut der bildenden Kunst. Einrichtung und Aufgabenbereiche sind im Organisationsplan, einem Teil der Satzung der Akademie der bildenden Künste zu finden.