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STATEMENT DER STUDIERENDENVERTRETUNG ZUR ZULASSUNGSPRÜFUNG BILDENDE KUNST

STATEMENT DER STUDIERENDENVERTRETUNG ZUR ZULASSUNGSPRÜFUNG BILDENDE KUNST

(Support, Schlafplatzbörse und Infos zur diesjährigen Zulassungsprüfung unter: https://www.oehakbild.info/finearts2017/)

Seit den letzten beiden Jahren kam es zu gravierenden Verschlechterungen im Aufnahmemodus für das Studienfach bildende Kunst. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Möglichkeit zur Abgabe eines Portfolios massiv eingeschränkt, der postalische Weg und die Onlineabgabe wurden gestrichen.

Der Zeitraum für die persönliche Abgabe der Mappe wurde nun von 30 Tagen im vergangenen Jahr auf nur mehr 7 Stunden für die nun beginnende Zulassungsprüfung gekürzt – eine Entwicklung die die Hochschüler_innenschaft an der Akademie der bildenden Künste Wien massiv kritisiert wird.

Diese Zugangsbeschränkung trifft vor allem Personen mit Betreuungspflichten, internationale Bewerber_innen die eine weitere Anreise auf sich nehmen müssen, hier vor allem jene mit Visumspflicht, und natürlich besonders Personen, die finanziell schlechter gestellt sind.

Da bei der diesjährigen Zulassungsprüfung alle Bewerber_innen bereits zur Mappenabgabe anreisen müssen, ohne erst überhaupt zu wissen, ob ihre Teilnahme am zweiten Teil der kommissionellen Prüfung überhaupt erfolgen wird, werden besonders jene Bewerber_innen stärksten betroffen sein, die geringere finanzielle Möglichkeiten haben. Viele werden diesen Aufwand erst gar nicht auf sich nehmen können.

Die ÖH wünscht sich, dass Reflexion über die soziale Lage der Bewerber_innen bei der Terminsetzung stärker einfließt und hofft auf eine längerfristige inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Prozedere der Zulassungsprüfungen, in welche die Studierenden als hauptsächlich Betroffene, auch laufend eingebunden werden.

Wir möchten Teil einer Bildungseinrichtung sein, die danach strebt vielen Personen unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheiten und prekären Lebensverhältnissen ein Studium zu ermöglichen und den Hochschulzugang barrierefrei zu gestalten.

Wir fordern deshalb eine breite und qualitative Überarbeitung des Aufnahmeverfahrens, die Wiedereinführung der online und postalischen-Mappenabgabe, sowie eine Fristsetzung der Termine die allen interessierten Personen die Teilnahme an der Zulassungsprüfung ermöglicht.

ÜBERBLICK ZU WEITEREN VERÄNDERUNGEN BEI DER ZULASSUNGSPRÜFUNG
Vorauswahl einer Fachbereichsgruppe
bei der Anmeldung zur Prüfung ist heuer eine Fachbereichsgruppe auszuwählen – bei Interesse an Fachbereichen verschiedener Gruppen ist Mehrfachanmeldung zur Zulassungsprüfung ausdrücklich erwünscht

Gespräche mit Professor_innen
der 3. Tag der Prüfung an der Akademie dient den Gesprächen, mit den den Professor_innen der Fachbereiche für die ihr euch beworben habt – es werden aber wieder Listen ausgehängt, wo ihr euch selbst für Gesprächstermine in anderen Fachbereichen eintragen könnt 2.Kommissionssitzung ohne Bewerber_innen anschließend an den Tag mit Gesprächsterminen in den Fachbereichen, findet die 2.Kommissionssitzung statt – heuer zum ersten Mal OHNE Bewerber_innen, eine weitere Präsentation vor der gesamten Kommission ist also nicht mehr notwendig

Feedbacks zur Mappe bei Ablehnung
Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit bei Ablehnung der Mappe ein Feedback zu bekommen, eine begrüßenswerte Veränderung die nun auch den Bewerber_innen von Aufnahmeprüfungen eine gewissen Rechtssicherheit geben soll. Innerhalb von 3 Monaten könnt ihr bei Ablehnung der Mappe ein Feedback anfordern

Skype-Beratung / Skype-helpdesk:
mail: oehantiraref@akbild.ac.at
name: Studierendenvertretung Akademie der bildenden Künste Wien
Weitere Infos, Kontakte und das Webformular zur Schlafplatzbörse
More infos, contacts and a webform for accommodation platform

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