ÖH der Akademie – Starkes Zeichen der Akademie der Bildenden Künste gegen Studiengebühren

Sowohl Rektorat als auch Senat lehnen autonome Einhebung ab. Weitere Unis sind aufgefordert, sich anzuschliessen.

Auf Initiative der ÖH wurde am Dienstag, den 6.März ein Antrag gegen die autonome Einhebung von Studiengebühren eingebracht und mit großer Mehrheit angenommen. Damit spricht sich der Senat der Akademie der Bildenden Künste Wiens gegen den Vorschlag des BmWF aus und wird keiner diesbezüglichen Satzungsänderung zustimmen. Weiters fordert der Senat die Bundesregierung auf, eine baldmöglichste

Gesetzesreparatur zu verabschieden, die ein Ende der Studiengebühren für alle Studierende, auch für Dritttstaatsangehörige, festschreibt. Eine ausreichende Finanzierung der Universitäten kann nicht durch Studiengebühren, sondern nur durch Erhöhung des Bildungsbudgets erfolgen. Ein erster Schritt muss deshalb eine echte Bildungsmilliarde sein.

Auch das Rektorat der Akademie hat bereits öfters seine Ablehnung der autonomen Einhebung von Studiengebühren medial kundgetan.
Die HochschülerInnenschaft der Akademie ist klar gegen jede Art von Studiengebühren.
„Auch die bisherige Regelung, bei der Langzeitstudierende, sowie Drittstaatsangehörige zahlen mussten, lehnen wir klar ab“, so das Vorsitz-Team der ÖH der Akademie.
„Gerade Langzeitstudierende und Drittstaatsangehörige haben oft noch weniger Geld zur Verfügung, als andere Studierende. An der Akademie, wo sehr viele Personen von Drittstaaten studieren haben diese mit diskriminierenden Gesetzen zu kämpfen. Nicht nur mit den bisherigen Studiengebühren, sondern auch durch teure, langwierige Aufenthaltsgenehmigungsprozeduren wird ihnen ein Studieren oft verunmöglicht.“

Die ÖH fordert alle Universitäten, bzw. deren Senate auf sich der Akademie anzuschließen und sich gegen Studiengebühren auszusprechen.

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