Kollegialorgane, Kommissionen und Gremien

Senat

Der Senat ist eines der drei Leitungsgremien der Universität

Zusammensetzung:

  • 13 Professor:innen (ordentliche Professor:innen)
  • 6 Studierende (Entsendung durch Universitätsvertretung)
  • 6 Personen aus dem Mittelbau (außerordentliche Professor:innen, Assistent:innen, wissenschaftliches Personal)
  • 1 Person vom allgemeinem Personal.

Der Senat kann aus 18 oder 26 Mitgliedern bestehen und ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Wahl findet alle drei Jahre statt. Die ÖH entsendet Studierende in den Senat.

Aufgaben:

Die Aufgaben des Senates werden durch das UG geregelt, es sind unter anderem der Erlass und Änderung der Satzung auf Vorschlag des Rektorates, Zustimmung zum vom Rektorat erstellten Entwurf des Entwicklungsplans, Erstellung eines Dreiervorschlages an den Unirat für die Wahl der Rektorin oder des Rektors. Mitwirkung an und Beschlüsse über Habilitationsverfahren und Berufungsverfahren, Einsetzung der CuKos, Erlassung und Änderung der Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge, Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und Nominierung von Mitgliedern für die Schiedskommission gehören auch zu den Aufgaben.


Curricula-Kommissionen (CuKo)

Die CuKo ist das das Studienfach betreffende Kommunikationsorgan, erlässt Curricula für ordentliche Studien und Lehrgänge und bildet die Basis für diesbezügliche Entscheidungen im Senat. Sie werden für jede Studienrichtung eingesetzt.

Zusammensetzung

  • 3 oder 4 Professor:innen (vom Senat entsendet)
  • 3 oder 4 Personen aus dem Mittelbau (vom Senat entsendet)
  • 3 oder 4 Studierende (von der ÖH entsendet)
  • 1 Mitglied des Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (nicht stimmberechtigt)

Aufgaben

Die CuKo ist vom Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung zumindest einmal im Studienjahr zur Beauftragung der Lehre für die im Curriculum vorgesehenen Lehrveranstaltungen anzuhören.

CuKos stehen die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsbewertung durch die Studierenden und der Evaluation des Lehrbetriebs in dem betreffenden Studium zur Verfügung und sollen mind. einmal im Studienjahr über die Ergebnisse beraten. Sie können, wenn Probleme im Lehrbetrieb auftreten, dem Vizerektor/der Vizerektorin für Lehre und Forschung Vorschläge zu deren Lösung anbieten.

Der/die Vorsitzende der jeweiligen CuKos muss bei Bedarf für die Anerkennnung von Prüfungen vor der Genehmigung durch den/die Vizerektor/in für Lehre und Forschung oder in Angelegenheiten von Anträgen auf Nostrifizierung eine Stellungnahme abgeben.


Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AfG)

http://www.kursfoerderung.at

http://www.kursfoerderung.at

  • 6 Professor:innen,
  • 4 Assistent:innen,
  • 4 Studierende (davon sind 2 Ersatzmitglieder),
  • 2 Personen Allgemeines Universitätspersonal

Aufgaben

Der AFG nimmt an verschiedenen Kommissionen teil, hat aber nur Beobachterstatus; er ist bei Bewerbungen mit 1 Person vertreten (Kontrollinstanz).

Die Aufgabe des AFG ist es, Diskriminierungen durch Universitätsorgane auf Grund des Geschlechts sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Universität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Der AFG überprüft Ausschreibungstexte, ist Ansprechpartner_in in Gleichbehandlungsfragen, sowie bei Streit und Mobbing.

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind bei der Ausübung ihrer Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden.

Den Mitgliedern des Arbeitskreises ist vom Rektorat in allen inneruniversitären Angelegenheiten Auskunft zu erteilen sowie Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Universität zu geben, deren Kenntnis zur Erfüllung der Aufgaben des Arbeitskreises erforderlich ist. Einsicht in die Personalakten ist nur mit Genehmigung der Betroffenen zulässig. Vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen können Auskünfte, Gutachten und Stellungnahmen facheinschlägiger Expertinnen oder Experten eingeholt werden. Diese Expertinnen oder Experten sind dann zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Siehe auch: https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/Organisation/arbeitskreis-fur-gleichbehandlungsfragen


Berufungskommissionen

In der Berufungskommission werden Berufungsverfahren für Universitätsprofessor:innen, also die Aufnahme in vertragliche Arbeitsverhältnisse zur Universität abgewickelt. Geregelt werden diese durch §§98 und 99 Universitätsgesetz.

Der Senat setzt eine entscheidungsbevollmächtigte Berufungskommission ein, die Universitätsprofessor_innen stellen mehr als die Hälfte der Mitglieder und die Studierenden mindestens ein Mitglied.

Die Rektor:in hat allen geeigneten Kandidat:innen Gelegenheit zu geben, sich in angemessener Weise zumindest dem Fachbereich und dem fachlich nahe stehenden Bereich zu präsentieren. Die Berufungskommission erstellt auf Grund der Gutachten und Stellungnahmen einen begründeten Besetzungsvorschlag, der die drei für die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle am besten geeigneten Kandidat:innen zu enthalten hat. Ein Vorschlag mit weniger als drei Kandidat:innen ist besonders zu begründen.

Die Berufungskommission hat zu überprüfen, ob die vorliegenden Bewerbungen die Ausschreibungskriterien erfüllen und jene Bewerbungen, die die Ausschreibungskriterien offensichtlich nicht erfüllen, auszuscheiden. Die übrigen Bewerbungen sind den Gutachter:innen zu übermitteln, welche die Eignung der Bewerber:innen für die ausgeschriebene Stelle einer Universitätsprofessorin oder eines Universitätsprofessors zu beurteilen haben.

Infos zu den Berufungsverfahren für Universitätsprofessor:innen: https://www.akbild.ac.at/de/universitaet/Satzung/berufungsverfahren-fuer-universitaetsprofessor_innen


Habilitationskommissionen

Zusammensetzung

Die Habilitationskommission besteht aus höchstens 9 Mitgliedern. Mehr als die Hälfte der Mitglieder müssen Universitätsprofessor:innen sein. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen sowie die Studierenden stellen jeweils mindestens ein Mitglied. Das Mitglied der Studierenden muss zumindest den ersten Studienabschnitt einer für das beantragte Habilitationsfach in Betracht kommenden Studienrichtung abgeschlossen haben.

Der Senat setzt die Habilitationskommission ein und bestimmt die Gesamtzahl sowie die Anzahl der Mitglieder aus den einzelnen Gruppen von Universitätsangehörigen. Die Mitglieder der Habilitationskommission werden durch die Vertreter:innen der jeweiligen Gruppe von Universitätsangehörigen im Senat bzw. der Studierenden durch die gesetzliche Vertretung der Studierenden entsendet.

Das an Lebensjahren ältesten Mitglied beruft die konstituierende Sitzung der Habilitationskommission ein und leitet die Sitzung bis zur Wahl einer oder eines Vorsitzenden.

Aufgaben

Ziel der Habilitation ist die Erteilung der Lehrbefungnis (venia docendi) für ein angestrebtes wissenschaftliches oder künstlerisches Unterrichtsfach durch das Rektorat.

Die Habilitationskommission muss einerseits auf Grund von eingeholten Gutachten über die von der Bewerber:in vorgelegten schriftlichen Arbeiten einschließlich der Habilitationsschrift und der eingelangten Stellungnahmen, die künstlerische oder wissenschaftliche Qualifikation prüfen und andererseit feststellen, ob die Bewerberin oder der Bewerber über die entsprechenden didaktischen Fähigkeiten verfügt.

Anschließend entscheidet die Habilitationskommission mit Beschluss über die erbrachten Nachweise und leitet über einen Antrag an das Rektorat das weitere Verfahren zur Erteilung der Lehrbefugnis ein.


Gleichstellungsrat

Der Gleichstellungsrat tagt einmal pro Semester, um die Maßnahmen zur Umsetzung der Gleichstellungsziele zu reflektieren und gegebenenfalls zu adaptieren. Anlassbezogen
können zu bestimmten Themen interne oder externe Expert_innen hinzugezogen werden.

Zusammensetzung

Der Gleichstellungsrat besteht aus je einer Vertretung und einer Ersatzperson von: AfG, Koordinationsstelle Frauenförderung I Geschlechterforschung I Diversität, ÖH, Rektorat und Senat.

Aufgaben

Der Gleichstellungsrat begleitet die Umsetzungsprozesse zur Gleichstellung an der Akademie. Der Gleichstellungsrat unterstützt und berät die Abteilungen und Institute bei der Umsetzung der Gleichstellungsaufgaben. Durch Festlegung von Gleichstellungszielen sollen Gleichstellung und Antidiskriminierung bezüglich aller im Gleichstellungsplan genannter Diskriminierungsachsen vorangetrieben werden.


Arbeitsgruppe gegen Diskriminierung und Benachteiligung (AGDB)

Die ADGB entwickelt ein akademie-internes Beschwerdeverfahren zur Durchsetzung der antidiskriminatorischen Betriebsvereinbarung

Zusammensetzung

Die Arbeitsgruppe gegen Diskriminierung und Benachteiligung (AGDB) besteht aus 10 Mitgliedern.

  • 2 Vertreter_innen des Rektorats,
  • 2 Mitgliedern des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen,
  • jeweils einer_einem zu nominierenden Vertreter_in des Betriebsrates für das künstlerisch-wissenschaftliche Personal und jenes für das allgemeine Universitätspersonal,
  • 1 Vertreter_in der Behindertenvertrauenspersonen,
  • 1 Vertreter_in der Rechts- und Personalabteilung,
  • 1 Vertreter_in des Netzwerkes für Frauenförderung,
  • 1 Vertreter_in der Österreichischen Hochschüler_innenschaft der Akademie der bildenden Künste
    Wien.

Die Funktionsperiode dauert vier Jahre, endet jedoch jedenfalls mit der Funktionsperiode des für Personalangelegenheiten zuständigen Mitgliedes des Rektorats.


Arbeitsgruppe Barrierefrei Arbeiten und Studieren

Der Zweck der Arbeitsgruppe ist die Vernetzung und Bündelung von Anliegen, Erfahrungen, Kompetenzen und Ideen, die folgende Gleichstellungsziele betreffen:

  1. den Abbau von Barrieren im Bereich der Studien- und Arbeitsbedingungen
  2. die Verbesserung von Karrierechancen bzw. eine aktive Förderung von Menschen mit Behinderungen im künstlerisch-wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personal
  3. die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Normativität von (Nicht-)Behinderung in der künstlerisch-wissenschaftlichen Betätigung in Forschung und Lehre.

Aufgaben der Arbeitsgruppe

  1. Evaluierung von betrieblichen Maßnahmen zur Herstellung von möglichst barrierefreien Arbeits- und Studienbedingungen
  2. Erarbeitung von Empfehlungen und (Projekt-)Ideen zur Umsetzung der in Punkt 3 genannten Ziele, z.B. Leitfäden zur möglichst barrierefreien Gestaltung von Veranstaltungen, Empfehlungen zur Aufbereitung von Lehrmaterialien oder zu E-Accessibility, Vorschläge für infrastrukturelle Anschaffungen, beispielsweise die Einrichtung von barrierefreien Medienproduktionsstationen, taktilen Leitsystemen, Regenerationsräumen, induktiven Höranlagen usw.
  3. Erarbeitung von Empfehlungen für innerbetriebliche Fortbildungs- und bewusstmachende und reflektierende Maßnahmen im Bereich Teilhabe und Inklusion
  4. Erarbeitung von strukturbildenden Maßnahmen zur Öffnung der Akademie für Studierende mit Behinderungen z.B. durch Etablierung von Informationsformaten, die Wege zum Studium an der Akademie für Studieninteressierte mit Behinderungen aufzeigen
  5. Veröffentlichung eines jährlichen Tätigkeitsberichts

Zusammensetzung

Die ständige Arbeitsgruppe „Barrierefreies Studieren und Arbeiten“ setzt sich aus zwei Vertreter_innen der Behindertenvertrauenspersonen der Betriebsräte, der_dem Behindertenbeauftragten für die Studierenden, zwei Vertreter_innen des AfG, zwei Vertreter_innen der ÖH sowie einer für die Personalentwicklung zuständigen Person zusammen.


Beratungsgremium Gender / Queer / Decolonial / Critical Race Studies

Die Ausschreibung der Gender/Queer/Decolonial/Critical Race Studies-Lehraufträge erfolgt jedes Jahr zu Beginn des Sommersemesters. Die Auswahl der Lehraufträge erfolgt in zwei Schritten: Ein in den Gender/Queer/Decolonial/Critical Race-Studies fachlich versiertes Beratungsgremium erstellt eine Shortlist von Bewerbungen. Diese wird an die Institutsleitungen übermittelt, welche dann jeweils gemeinsam mit den entsprechenden Vorsitzenden der Curricularkommissionen für ihren Bereich die Endauswahl treffen. Die Beauftragung erfolgt durch das Vizerektorat für Kunst | Lehre.


Akademie Kunst Öffentlichkeit

Beirat

Der Beirat Akademie Kunst Öffentlichkeit bbetreut die Ausschreibungen in Zusammenhang von Akademie Kunst Öffentlichkeit und begleitet die jährlichen Veranstaltungen.

Aufgaben

  • Beratungsgremium
  • Ansprechpersonen intern (Unterstützung Einreichungen, Förderung, Realisierung)
  • Ausschreibung
  • Präsentation der geförderten Projekte
  • Informationssprechstunde (1-2 im Semester) und
  • Informationstag mit Gastvortrag (1 x im Jahr geplant)

Zusammensetzung

Vorsitz durch die Rektor_in, 7 Vertreter_innen des künstlerisch-wissenschaftlichen Personals aus den verschiedenen Instituten, 2 Vertreter_innen des allgemeinen Personals, 4 Studierendenvertreter_innen.

Jury

Die Ausschreibung Akademie | Kunst | Öffentlichkeit für Projektförderung/Zuschüsse lädt alle ordentlichen Studierenden sowie Mitarbeiter_innen der Akademie zur Einreichung von Projekten ein, die sich proaktiv im öffentlichen Raum positionieren bzw. den öffentlichen Charakter der Akademie herausstellen – auch in Zusammenarbeit mit Initiativen/Institutionen oder durch diskursive Interventionen und Installationen etc.

Die Einreichung zur Förderung für Zuschüsse ist möglich für Projekte und Interventionen, die von Mitarbeiter_innen und Studierenden der Akademie initiiert und umgesetzt werden (Einreichungen werden nur von @student.akbild.ac.at und @akbild.ac.at-Email-Adressen akzeptiert!), und für Einzelpersonen, Gruppen und Fachbereiche.

Zusammensetzung

Die Jury Akademie Kunst Öffentlichkeit besteht aus fünf vom Senat nominierten Personen (Lehrende, allgemeines Personal), einer Studierendenvertreter_in, zwei externen Jurymitgliedern, der Rektor_in und einer Vertreter_in des Büros für Öffentlichkeitsarbeit


Weitere Jurys, Kommissionen, Arbeitsgruppen

Neben den oben angeführten Kollegialorganen, Gremien und Arbeitsgruppen setzen sich Studierendenvertreter_innen zudem in folgenden Jurys und Kommissionen für die Belange der Studierenden ein:

  • AG Rundgang: dient der Koordination zwischen den Instituten untereinander, der Kommunikation mit der Öffentlichkeitsarbeit, der GTB und dem Rektorat zur Vorbereitung des Rundgangs.
  • Stipendienkommission: entscheidet über folgende Stipendienprogramme: Projektförderungen, Förderungsstipendium, Leistungsstipendium und Arbeitsstipendium und trifft die Vorentscheidung für das Ö1 Talentestipendium.
  • Preisjury Kunst, Fügerpreis: vergibt jährlich Preise für künstlerische Diplom-/Abschlussarbeiten
  • Ausstellungskommission: entscheidet über strategische Ausrichtung der Ausstellungsräume sowie über Strukturen und Abläufe in den Ausstellungen
  • Wissenschaftspreis: Preise für künstlerische Diplom-/Abschlussarbeiten
  • Gustav-Peichl-Preis zur Auszeichnung hervorragender Architekturzeichnungen von ordentlichen Studierenden; wird alle 2 Jahre vergeben