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Referentin für das Referat für Gegenkultur

Die Hochschüler:innenschaft an der Akademie der bildenden Künste steht für ihren Einfluss auf politisches Geschehen aller Art. Unsere Aktivitäten schulen aktiv Meinungsäußerung, klares Einstehen für Überzeugungen, Argumentationsfähigkeit und Subversion. In der Hochschüler:innenschaft geht es darum die gelernten Praxen erfolgreich im eigenen Handeln anzuwenden. Das ist Politik.

Momentan arbeiten wir sehr strukturiert als 10-köpfiges Team. Gern möchten wir weiteren Personen den Zugang zu unserem Wissen ermöglichen. Insbesondere richtet sich diese Ausschreibung an Personen, die Benachteiligungen aller Art erfahren haben. Hierin sehen wir ein großes Potenzial zu einem perspektivreichen Arbeiten, Denken und insbesondere Handeln, das wir für politisch unabdingbar erachten, was unserer Erfahrung nach ein größeres Handlungspotenzial bietet. Ein Studium an der Akademie ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Perspektiven und Erfahrungen!

Das Referat für gegenkulturelle Praxis ist ein fester Bestandteil der ÖH Arbeit. Die ÖH fördert Kunst- und Kulturprojekte von Studierenden und nicht studierenden Personen. Zudem haben wir einen Ausstellungsraum und einen neuen Screening-Raum die bespielt werden können. Diese Tätigkeiten möchten wir an eine Person mit Begeisterung für Kunst sowie hohem Einblick in dominante Diskurse, wie in etwa dem „Regime des Normalen“, weitere Voraussetzungen: genauer Umgang mit Rechnungen und gute Kommunikationsfähigkeit.

Deine Aufgabengebiete sind:

  • Betreuung des Email-Accounts des Referats, interne Email-Kommunikation mit der Hochschüler:innenschaft
  • Austausch mit anderen Kunst- und Kulturinstitutionen (z.B. IG Bildende Kunst, IG Kultur Wien, VBKÖ …)
  • Kommunikation mit dem Wirtschaftsreferat in Bezug auf Auszahlung von Förderungen
  • Beratung von Studierenden in Bezug auf Fördermöglichkeiten und Bereitstellen von Infos zu diversen Fördermöglichkeiten (z.B. Stadt Wien, BMUKK…)
  • Organisation der Projektförderung im Umfang von ca.5.000 Euro pro Semester für studentische Eigeninitiative: Ausschreibung, Durchsehen der Einreichungen, Organisation der Jury und Jurysitzungen, Nachbearbeitung der Förderung;
  • Organisation von Ausstellungen, u.a. in Zusammenhang mit der Projektförderung
  • Verfassen eines monatlichen Tätigkeitsberichts
  • Teilnahme an folgenden Sitzungen bzw. universitären Gremien: UV, Rektorat jour fixe, Projektförderungen, Preisjury
  • Förderungsdokumentation auf der Homepage

Die Aufgaben im Referat für gegenkulturelle Praxis sind selbstverantwortlich umzusetzen. Die Förderungsbetreuung ist eine spannende Aufgabe, da man einiges von der Arbeit von Kolleg*innen mitbekommt und selbst Rahmenbedingungen für die Förderung gestalten kann. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf queerfeministischen, nachhaltigen, partizipativen künstlerischen Umsetzungen. Wir wünschen uns, dass sich interessierte Personen mit dieser Ausrichtung identifizieren können.

Wenn du dich dafür interessierst und bereit bist längerfristig (mindestens 1 Jahr) Zeit und Engagement aufzuwenden, bewirb dich bitte schriftlich mit einem Motivationsschreiben an: oehvorsitz@akbild.ac.at und oeh@akbild.ac.at.

Deadline für die Bewerbung ist der 15.04.2021 (Bewerbungen nach diesem Datum werden nachgereiht berücksichtigt) Für Aufwendungen im Rahmen dieser Tätigkeit steht dir eine monatliche Aufwandsentschädigung in der Höhe von 150€ zu.