Informationen zur Vorverlegung und Rücknahme des Lehrveranstaltungsanmeldung- Termin

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Am 01.02.2016 wurde von Studierenden festgestellt das kurzfristig und ohne vorherige Information die Prüfungsanmeldung für sämtliche Lehrveranstaltungen von 15.02. auf Mitternacht 03.02. vorverlegt wurde. Darauf hin gab es von Studierenden und Studienvertreter_innen kurzfristige Beschwerden gegen die nicht vorab kommunizierte Vorverlegung.
Folgendes Mail ging am 02.02.2016 an Studierende und Lehrende des IKL und wurde anschließend über diverse Social Media Accounts geteilt;

Liebe Studierende und Lehrende des IKL,

in der letzten Senatssitzung am 19. Jänner wurde als ein Lösungsansatz für die Problematik der begrenzten Anzahl von Werkstättenplätzen die Vorverlegung der Anmeldungsfrist besprochen und erfuhr allgemeine Unterstützung, da dies eine bessere Planbarkeit für die Studierenden ermögliche. Niemand, weder die anwesenden ÖH-Vertreter_innen noch die Lehrenden des IKL, sprach sich in der Senatssitzung gegen die Vorverlegung aus. Die ÖH informierte alle Studierenden in einer Aussendung über die Sitzung.

Gestern habe ich daher den ZID um die Vorverlegung des Beginns der Anmeldefrist auf 3. Februar gebeten, heute früh sind bereits zahlreiche Beschwerden von Studierenden des IKL eingetroffen, die eine Vorverlegung der Anmeldung ablehnen. Wir werden daher den Beginn der Anmeldefrist wieder auf den 15. Februar zurücksetzen. Des Weiteren werde ich den Senatsvorsitz und die ÖH informieren, dass dieser Wunsch des Senats leider nicht umgesetzt werden kann.

Mit vielen Grüßen
Karin Riegler

Es gab eine weitere e-mail die an die ÖH sowie die Senatsvorsitzenden geschickt wurde. Hier könnt in unsere Antwort vom 02.02. Abends lesen.

Sehr geehrte Vize-Rektorin, Liebe Frau Riegler;
Sehr geehrter Herr Senatsvorsitzender, lieber Herr Marx,
sehr geehrte Frau stellvertretende Senatsvorsitzende, liebe Frau Schnell,
sehr geehrte Kolleg_innen von der ÖH;

Herzlichen Dank, dass Sie die Anmeldefrist wieder zurück auf den 15.Jänner verschoben haben.

Wir möchten an dieser Stelle berichtigen, dass weder der Senat als Ganzes, noch die einzelnen Mitglieder, noch die Gäst_innen, sich dafür ausgesprochen haben, dass die Studierenden innerhalb eines Tages zufällig erfahren müssen, dass der Anmeldezeitpunkt auf den Folgetag verschoben wurde. Das hat Druck und Unsicherheit erzeugt.

Ergebnis der Senats-Sitzung war aus unserer Perspektive, dass verschiedene Optionen geprüft und dann darüber ein erneuter Austausch auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden wird. Die mögliche Vorverlegung von Anmeldefristen war, neben einer Warteliste über mehre Semester, klarerer Beschreibungen des Auswahlverfahrens von Seiten der Lehrenden, sowie mögliche Alternativen zu „wer zuerst um Punkt 12 h klickt“-Modellen, nur einer der Punkte die Angesprochen und als mögliche Lösungsansätze besprochen wurden. Zum Zeitpunkt der Senatssitzung gab es zb.: noch keinerlei fixe Informationen bezüglich der technischen und rechtlichen
Rahmenbedingungen in denen Änderungen des Anmeldeverfahren möglich sind.

Sie beziehen sich weiteres in Ihren e-Mails auf eine Rundmail des Bildungspolitischen Referates, wir nehmen an, Sie haben diese gelesen; mit dieser Rundmail haben wir den Studierenden ein ungefähres Stimmungsbild der Senatssitzung übermittelt, um die, sich daraus ergebenden Entscheidungen, transparenter zu machen. Wie Sie jederzeit nachlesen können, beinhaltet diese Mail keinerlei Information darüber, dass der Anmeldezeitpunkt spontan auf den Folgetag verschoben bzw der
Anmeldezeitraum überhaupt bereits dieses Semester verschoben würde, da uns diese Informationen nicht zur Verfügung standen. Wie im Eingang dieser
e-Mail beschrieben, handelte es sich auch nicht um das genaue Senats-Protokoll (das aktuell noch nicht verfügbar ist).

Wir finden es gut, dass es eine Diskussion über den Zugang zu Werkstätten und die teilweise über-belegten Lehrveranstaltungen gibt und hoffen, dass nach einer ganzen Weile des stagnieren es nun zu schrittweisen Verbesserungen für Studierende kommen kann. Eine Terminänderung wird dabei das Problem der Unterbetreuung einiger Lehrveranstaltungen nicht lösen, aber vielleicht einen besseren Planungshorizont ermöglichen. Dementsprechende Umstellungen müssen aber vorher abgewogen, diskutiert und dann an alle Studierenden, mit rechtzeitigen Vorlauf (zb. zwei Monate vorab via e-mail und Postern), kommuniziert werden.

In der aktuellen (nicht-)Durchführung hat die Änderung Diskussionen und Unruhe gebracht, die in dieser Form durch Austausch vermeidbar gewesen wäre.

Wir wünschen wir Ihnen allen einen schönen Februar, und hoffen, auf eine kommunikative Zusammenarbeit im nächsten Semester.

Mit freundlichen Grüßen
das ÖH-Senats-Team

ps: in gekürzter Form werden wir diesbezüglich ebenfalls ein Statement an alle Studierenden verschicken, damit es mehr Informationen über die Diskussionsentwicklung gibt.

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